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Glaukom

Eine komplexe Erkrankung, personalisiertes Management

Jeder Glaukompatient wird mit einem individuell angepassten Behandlungsplan behandelt, der Folgendes umfassen kann: klinische Beobachtung und Überwachung, medikamentöse Therapie, Laserbehandlung der neuesten Generation und, falls angezeigt, minimalinvasive oder traditionelle Operationen.

Ziel ist es, die Sehfunktion über die Zeit zu erhalten, indem effektiv, aber verhältnismäßig eingegriffen wird, um die Auswirkungen auf den Alltag des Patienten so gering wie möglich zu halten.

Eine angemessene Krankheitskontrolle zielt auch darauf ab, ein mit den Anforderungen der italienischen Gesetzgebung für das Autofahren vereinbares Sehfeld aufrechtzuerhalten – ein grundlegender Aspekt für die persönliche Autonomie der meisten Patienten.

Das Glaukom ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung des Sehnervs, die, wenn sie nicht richtig behandelt wird, zu einem irreversiblen Sehverlust mit schwerem Gesichtsfeldausfall führen kann.

Die Behandlung erfordert klinische Erfahrung, Fähigkeiten zur frühzeitigen Diagnose und die Integration modernster Therapiestrategien, da der mit dem Glaukom verbundene Sehverlust irreversibel ist.

Sehsimulation bei Glaukom: Der Verlust des peripheren Gesichtsfelds wird vom Patienten anfangs nur schlecht wahrgenommen, während das zentrale Sehvermögen lange Zeit erhalten bleiben kann.

Klinische Erfahrung mit Schwerpunkt Glaukom

Seit über dreißig Jahren ist Dr. Bernardi in der klinischen Praxis tätig und widmet sich der Diagnose und Behandlung des Glaukoms. Er bekleidete verantwortungsvolle Positionen in der Augenklinik des Krankenhauses von Bozen, bis hin zur Leitung der einfachen Struktur für chirurgische Therapie und ambulante Glaukombehandlung.

Seit 2019 wird die Tätigkeit in der Klinik Santa Maria in Bozen – Südtiroler Gesundheitsbehörde – fortgesetzt, wobei ein auf modernste und schonendste Technologien ausgerichteter Ansatz verfolgt wird.

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Das Studio Neumarkt Neumarkt: eine internationale Referenz

Dr. Bernardi führte zusammen mit dem Team von Prof. Luciano Bonomi (Universität Verona) und in Zusammenarbeit mit dem Istituto Superiore di Sanità die Egna-Neumarkt-Studie zum Glaukom durch, eine der bedeutendsten bevölkerungsbasierten epidemiologischen Studien, die in Europa durchgeführt wurden.

An der Studie nahmen Tausende von Probanden über 40 Jahre teil. Die Ergebnisse wurden in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften (Ophthalmology, American Journal of Ophthalmology) veröffentlicht.

Die Ergebnisse haben wesentlich zu unserem Verständnis beigetragen hinsichtlich der Prävalenz des Glaukoms in kaukasischen Bevölkerungsgruppen, der Rolle systemischer Gefäßfaktoren und der Bedeutung des okulären Perfusionsdrucks in der Pathogenese des Glaukoms.

Die Egna-Neumarkt-Studie wird in der internationalen wissenschaftlichen Literatur weiterhin häufig als epidemiologische Referenz zitiert.

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Moderne Glaukomdiagnostik

Die Diagnose des Glaukoms basiert auf einer integrierten Analyse, die Folgendes umfasst: genaue Messung des Augeninnendrucks, Beurteilung des Sehnervs und der retinalen Nervenfasern, Gesichtsfelduntersuchung und Analyse individueller und systemischer Risikofaktoren.

Dies ermöglicht die Früherkennung der Krankheit und die Festlegung einer gezielten Behandlung, die dem Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung angemessen ist.

Zusammenarbeit mit Univ.Prof.Dr med.Esther Hofmann, Leiterin des Glaukomzentrums der Universität Mainz (Juni 2021).

Die Marienklinik ist eine Kooperation im Bereich der Augenheilkunde mit der Universität Mainz eingegangen, die sich vor allem auf Glaukomerkrankungen spezialisiert hat.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen der Marienklinik und dem renommierten Glaukomzentrum in Mainz steht die medizinische Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Formen von Augenerkrankungen, die eine chirurgische Behandlung erfordern.

Universitätsprofessorin Esther Hoffmann, Leiterin des Glaukomzentrums in Mainz, gilt als eine der führenden Glaukomexpertinnen Deutschlands. Anfang Juni behandelte sie gemeinsam mit Dr. Paolo Bernardi, Augenarzt an der Marienklinik, die ersten Patienten mit komplexem Glaukom in Bozen. „Durch diese Zusammenarbeit heben wir die Qualität der Versorgung bei komplexen Operationen auf ein neues Niveau“, kommentierte Dr. Paolo Bernardi zufrieden.

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/marienklinik-kooperiert-mit-klinikum-in-mainz

Glaukomtherapie: Aktueller Ansatz

In den letzten Jahren hat sich die Glaukomchirurgie hin zu weniger invasiven und sichereren Techniken entwickelt, wobei die hohe Wirksamkeit bei der Blutdruckkontrolle erhalten geblieben ist.

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Laser der neuen Generation zur Glaukombehandlung

Klinik Bozen Santa Maria

Laser Voyager™ DSLT-Lieferung am 26. Januar 2026

Il DSLT rappresenta una delle più recenti innovazioni nella gestione del glaucoma, approvato per l'uso clinico per ridurre la pressione intraoculare in modo sicuro ed efficiente.

 

 

Voyager™ DSLT è progettato per erogare automaticamente 120 impulsi laser direttamente attraverso il limbus alla rete trabecolare, migliorando così il deflusso dell'umore acqueo e riducendo la pressione intraoculare.

Laser di nuova generazione come la Trabeculoplastica Laser Selettiva Diretta (DSLT) per il trattamento del glaucoma: tecnologia non invasiva per la riduzione della pressione intraoculare e la gestione moderna della malattia.

Der Laser stellt heute eine der innovativsten Säulen in der Glaukombehandlung dar.

In meiner Praxis steht ein Laser der neuesten Generation zur Verfügung, der eine nicht-invasive, wiederholbare und gut verträgliche Behandlung ermöglicht, die darauf abzielt, den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern und den Augeninnendruck zu senken.

Diese Technologie erfordert keine chirurgischen Eingriffe, reduziert oder beseitigt in vielen Fällen den Bedarf an einer chronischen medikamentösen Therapie, hat minimale Auswirkungen auf die Lebensqualität des Patienten und kann sogar in frühen Stadien der Erkrankung eingesetzt werden.

Hierbei handelt es sich um eine Technologie, die die therapeutischen Möglichkeiten für Glaukompatienten erheblich erweitert.

Die direkte selektive Lasertrabekuloplastik (DSLT) ist eine innovative, nicht-invasive und schmerzfreie Glaukombehandlung, die automatisch und ohne Augenkontakt (ohne Kontaktlinsen) durchgeführt wird. Sie wirkt auf das Trabekelwerk, um den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern, den Augeninnendruck zu senken und die Abhängigkeit von Augentropfen zu verringern oder ganz zu beseitigen.

DSLT Hauptmerkmale:

Automatisiertes Verfahren: Im Gegensatz zur herkömmlichen SLT benötigt der Eagle-Laser (DSLT) keine Gonioskopielinse und keine manuelle Positionierung, wodurch er schneller und präziser ist.

Schmerzlos und schnell: Der Patient starrt einige Sekunden lang auf ein rotes Licht, das System gibt automatisch etwa 120 Laserimpulse ab.

Nicht-invasiv: Es verursacht keine Gewebeschäden, ist wiederholbar und wird ambulant durchgeführt.

Wirksamkeit: Besonders geeignet als Erstlinientherapie zur stabilen Senkung des Augeninnendrucks.

Vorteile gegenüber anderen Behandlungsmethoden:

Kontaktlos: Höherer Komfort für den Patienten dank des Fehlens von Kontaktlinsen auf der Hornhaut.

Größere Unabhängigkeit vom Arzt: Durch die Automatisierung ist die Behandlung weniger von der Erfahrung des Bedieners abhängig.

Alternative zu Medikamenten: Ermöglicht es Ihnen, die tägliche Anwendung von blutdrucksenkenden Augentropfen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden und so Ihre Lebensqualität zu verbessern.

DSLT stellt eine der neuesten Innovationen in der Glaukombehandlung dar und ist für den klinischen Einsatz zur sicheren und effizienten Senkung des Augeninnendrucks zugelassen.

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Minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS)

Impianto di micro-stent in gel per il controllo efficace e duraturo della pressione intraoculare, con approccio chirurgico minimamente invasivo e rapido recupero funzionale.


 

Il micro-stent in gel è una soluzione chirurgica moderna che aiuta a ridurre la pressione dell’occhio in modo delicato e controllato, con un intervento poco invasivo e un recupero generalmente rapido.

Martedì 16 novembre 2021 è stato impiantato il primo Xen 45 Gel Stent per la chirurgia del Glaucoma presso la Clinica Santa Maria di Bolzano e da allora tale chirurgia è diventata routinaria.

Si tratta di una metodica molto interessante, molto  promettente nel campo del glaucoma tra i dispositivi attualmente sul mercato, mininvasiva, che apre importanti possibilità terapeutiche aggiuntive a quelle già presenti nella cura del glaucoma».Il glaucoma costituisce un rilevante problema di salute pubblica. Rappresenta la seconda causa di cecità nel mondo dopo la cataratta ma, a differenza di quest’ultima, la perdita visiva associata al glaucoma è irreversibile.

Secondo vari studi epidemiologici come quello eseguito in Provincia di Bolzano (Prevalence of glaucoma and intraocular pressure distribution in a defined population:The Egna-Neumarkt Study)la frequenza di questa patologia molto spesso familiare equivale a oltre il 2.5% della popolazione sopra i 40 anni.

IL dispositivo Xen gel, è costituito da gelatina animale biocompatibile che grazie ad un trattamento di reticolazione presenta aumentata stabilità e durata nel tempo. E’ costituito da un tubicino di 6 mm con un diametro interno di 45 micron; tale calibro ridotto offre un’aumentata resistenza al deflusso di umore acqueo e previene fenomeni di ipotonia post-operatoria da eccessivo drenaggio dalla camera anteriore allo spazio sottocongiuntivale.

La sua flessibilità e malleabilità consente allo Stent di conformarsi all’anatomia oculare individuale e di ridurre molte delle complicanze dovute all’impianto di materiali sintetici (migrazione, erosione, danno alle cellule endoteliali corneali).

L’impianto dello Xen45 è attualmente indicato per i pazienti affetti da glaucoma ad angolo aperto i cui valori di pressione intraoculare non sono più adeguatamente controllati dalla terapia medica o dal trattamento laser. Sono tuttavia in studio indicazioni per altre tipologie di pazienti.

Tale dispositivo consente un deflusso dell’umore acqueo a livello dello spazio sottocongiuntivale in modo simile ad una trabeculectomia che è l’intervento standard nella chirurgia del glaucoma. La differenza consiste nel fatto che l’impianto del dispositivo con chirurgia mininvasiva non necessita di apertura della congiuntiva; inoltre consente un deflusso controllato dell’umore acqueo eliminando di fatto la complicanza maggiore della chirurgia tradizionale che è l’ipotonia. Può essere inserito da solo o in associazione alla chirurgia della cataratta.

Potenziali candidati sono tutti i pazienti affetti da: glaucoma ad angolo aperto mal controllato dalla terapia o pazienti scarsamente tolleranti alla terapia.

Il vantaggio principale per i pazienti è che l’ intervento si esegue in anestesia topica e soprattutto il basso profilo di rischio di tale procedura (si evita completamente il rischio che l’occhio abbia pressioni troppo basse con collasso degli spazi interni ).

L’approccio ab interno ha il grande vantaggio di evitare l’apertura della congiuntiva limitando così l’infiammazione e i processi cicatriziali che sono alla base del fallimento della chirurgia del glaucoma.

Per l’inserimento si utilizza un iniettore dotato di un ago, che, fatto passare attraverso la camera anteriore dell’occhio, viene inserito nella zona angolare opposta al punto di ingresso e dopo la sua esposizione sotto la congiuntiva viene retratto lasciando in sede l’impianto stesso. In tal modo lo Xen, mettendo in comunicazione la camera anteriore con lo spazio sottocongiuntivale, determina un deflusso calibrato di acqueo con conseguente riduzione della pressione oculare.

La peculiarità di garantire un deflusso controllato dal calibro interno del tubo garantisce una chirurgia molto sicura senza il rischio di marcati e improvvisi cali della pressione intraoculare che sono alla base delle complicanze anche gravi della trabeculectomia.

Pflegeheim S. Maria
Via Claudia de Medici, 2
39100 Bozen - Italien
Ärztlicher Direktor Dr. Peter Mazzurana

Parken: Castel Mareccio

BÜROÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Refraktive Chirurgie

Kataraktoperation

Täglich reservierte Sitzplätze

Täglich stehen Termine zur Verfügung, die ausschließlich Patienten vorbehalten sind, die Folgendes benötigen:

  • Besuche zur Laserkorrektur von Brechungsfehlern

  • Kataraktoperation mit Premium-Linsenimplantaten

Wichtig : Bitte geben Sie bei der Buchung deutlich an, dass es sich bei Ihrer Anfrage um eine refraktive Laserchirurgie zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus oder um eine Kataraktoperation mit Premium-Linsenimplantaten handelt.

Dadurch wird die Verfügbarkeit reservierter Sitzplätze sichergestellt und ein schnellerer Zugang zu den Behandlungsabläufen ermöglicht, wodurch ein geordneter Ablauf der Besuche gewährleistet wird.

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