DR. PAOLO BERNARDI
Einer der ersten Chirurgen in Italien, der Kataraktoperationen mit der Phakoemulsifikationstechnik durchführte.
PROFESSIONELLER LEBENSLAUF
Als erster Operateur führte er mehr als 20.000 chirurgische Eingriffe durch.
Dr. Paolo Bernardi absolvierte sein Studium der Medizin und Chirurgie an der Universität Bologna. Anschließend erwarb er sein Facharztdiplom für Augenheilkunde an der Universität Verona mit der Bestnote 70/70 (cum laude). Vom 22. Oktober 1993 bis zum 31. Juli 1998 war er als Assistenzarzt in der Augenklinik des Krankenhauses Bozen tätig und ab dem 1. August 1998 als Ärztlicher Direktor der Stufe I mit Verantwortung für das Organisationsmodul „Prävention und Behandlung des Glaukoms“. Seit dem 1. Juli 2004 leitet er die Einheit „Chirurgische und ambulante Glaukombehandlung“.
Seit dem 1. September 2019 arbeitet er in der Santa Maria Klinik in Bozen, die der Südtiroler Gesundheitsbehörde angegliedert ist.
Er ist Autor von 42 Publikationen und Abstracts in nationalen und internationalen ophthalmologischen Fachzeitschriften, von denen 3 in ophthalmologischen Zeitschriften mit einem hohen „Impact-Faktor“ veröffentlicht wurden:
Er ist Mitglied der italienischen Gruppe für vitreoretinale Chirurgie (GIVRE).
Seit 2000 ist er Mitglied der Italian Glaucoma Study Association (AISG).
Er hat an 337 nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kursen/Konferenzen teilgenommen.
Er gehörte zum medizinischen Team, das im Krankenhaus von Bozen für die Durchführung von Hornhautentnahmen und -transplantationen zuständig war.
Er führte zusammen mit dem Team von Prof. Luciano Bonomi, dem Direktor der Augenklinik der Universität Verona, in Zusammenarbeit mit dem Istituto Superiore di Sanità eine epidemiologische Studie zum Glaukom durch (die Egna-Neumarkt-Studie). Diese im American Journal of Ophthalmology veröffentlichte Studie begann am 13. Januar 1992 und untersuchte über einen Zeitraum von zwei Jahren 7.500 Personen über 40 Jahre. Sie ist bis heute die bedeutendste epidemiologische Studie zum Glaukom, die jemals in Italien durchgeführt wurde.
Unter der Anleitung von Dr. Josef Gamper war er einer der ersten Chirurgen in Italien, der eine Kataraktoperation mit der Phakoemulsifikationstechnik durchführte.
Seit 1994 ist er damit beauftragt, seine Kenntnisse auf dem Gebiet der vitreoretinalen Chirurgie, insbesondere der ambulanten Chirurgie, zu erweitern, und zu diesem Zweck hat er mehrere nationale und internationale hochspezialisierte Zentren für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie besucht, wie die Tagesklinik Universitätsallee in Bremen (Prof. Klaus Lucke - Prof. Silvia Bopp) und die Städtischen Kliniken in Frankfurt (Prof. Claus Eckardt).
In den Jahren 2002 und 2003 wurde er als Berater für vitreoretinale Chirurgie an die S. Zita Klinik in Lucca gerufen (Vereinbarung mit der Bozener Gesundheitsbehörde, Beschluss Nr. 185 vom 22.01.2003).

OPERATIVE FALLSTUDIEN






